Stärken und Schwächen der ICD-10 bei der Depressionsdiagnostik aus Sicht von HausärztInnen
Kammerer, K.; Falk, K.; Döpfmer, S.; Heintze, C. · Das Gesundheitswesen · 2016 · Heft 1 · S. 40 bis 42
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: HausärztInnen sind für die Versorgung depressiv erkrankter Menschen häufig wichtige AnsprechpartnerInnen. Einige Studien geben Hinweise auf eine Unterdiagnostizierung dieser PatientInnengruppe in der hausärztlichen Praxis. Umstritten ist, welche Bedeutung die ICD-10 für die Diagnostik hat. Die BMBF-geförderte Studie „PSYTIA – Psychotherapie im Alter“ beschäftigt sich u. a. mit der Versorgung älterer Menschen mit Depression in der Hausarztpraxis. Der vorliegende Beitrag präsentiert Ergebnisse zur hausärztlichen Sicht auf Stärken und Schwächen der ICD-10 bei der Depressionsdiagnostik. Methodik: 402 ha…