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Warum ist die „Anzahl vorzeitiger Todesfälle durch Umweltexpositionen“ nicht angemessen quantifizierbar?

Peter Morfeld,Thomas C. Erren · Das Gesundheitswesen · 2019 · Heft 2 · S. 144 bis 149

Dokument
313157
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Das Gesundheitswesen
Autor:innen
Peter Morfeld,Thomas C. Erren
Ausgabe
Heft 2 / 2019
Jahrgang 81
Seiten
144 bis 149
Erschienen: 2019-02-15 05:40:20
ISSN
1439-4421

Zusammenfassung

Zusammenfassung In epidemiologischen Studien und deren Anwendung bei Schadstoffregulierungen (z. B. durch WHO, USA, EU) werden Wirkungen von Umweltexpositionen auf Bevölkerungen („Burden Of Disease“, „Krankheitslast“) oft mittels der verursachten „Anzahl vorzeitiger Todesfälle“, d. h. der durch die Exposition zeitlich vorverlagerten Todesfälle, quantifiziert. Ein aktuelles Beispiel ist die Studie von Schneider et al. zu Krankheitslasten durch Stickstoffdioxid (NO2)-Exposition in Deutschland, durchgeführt im Auftrag des Umweltbundesamtes. Die Autoren ermittelten den Anteil der durch die Exposition verursachten vo…

Schlagworte

NATIONAL EPIDEMIOLOGIE GESUNDHEITSWESEN MANAGEMENT MOTIVATION STUDIE TODESURSACHEN USA Deutschland Population Bias Population Health Waste Management Association Bevölkerung Germany