Verknüpfung von klinischen Primärdaten und Krankenkassenabrechnungsdaten in der Evaluation der Schlaganfallversorgung – SeDaStro: Erfahrungen aus dem Tiroler StrokeCard-Programm
Holger Gothe,Raffaella Matteucci Gothe,Marjan Arvandi,Katharina Hintringer,Thomas Toell,Willi Oberaigner,Sasa Rajsic,Joachim Kugler,Stefan Kiechl,Johann Willeit,Uwe Siebert · Das Gesundheitswesen · 2020 · Heft S 2 · S. S122 bis S130
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund und Zielsetzung Datenlinkage-Verfahren sind von erheblicher Bedeutung für die Evaluation von Therapieregimen chronischer Erkrankungen, bei denen Patient/innen zwischen verschiedenen Versorgungssektoren navigieren. Ein umfassendes Bild langfristiger Effekte und der Kosten-Effektivität der Behandlung kann nur gezeichnet werden, wenn Daten verschiedener Provenienz miteinander verknüpft werden. Methodische Probleme und Herausforderungen Am Beispiel der post-akuten Versorgung des Schlaganfalls veranschaulicht die vorliegende Studie, wie per exaktem deterministischem Datenlinkage klinische…