CareLit Fachartikel

Die erschöpfte Gesellschaft: Erschöpfung als Folge gesellschaftlicher Zwänge und zerbrechender sozialer Bindungen.

Dr. Staudacher, D. · pflegen: palliativ · 2024 · Heft 61 · S. 8 bis 11

Dokument
313774
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
pflegen: palliativ
Autor:innen
Dr. Staudacher, D.
Ausgabe
Heft 61 / 2024
Jahrgang 4
Seiten
8 bis 11
Erschienen: 2024-03-06 08:39:34
ISSN
1867-9390
DOI

Zusammenfassung

Die „Müdigkeit, sich selbst zu sein“ ist ein stilles, verschwiegenes Leiden. In der Gesellschaft ist der Mensch bis zur Erschöpfung gefordert: Selbstverwirklichung und Selbstoptimierung erfordern ein Höchstmaß an Energie. Doch der Zwang zur „Selbstständigkeit“ und der Verlust stützender sozialer Strukturen widersprechen der sozialen Natur des Menschen. Selbstverwirklichung kann krank machen.

Schlagworte

GESUNDHEIT ERLEBEN SELBSTVERWIRKLICHUNG RISIKO UMWELT DEPRESSION GESCHICHTE KRANKHEIT SICHERHEIT Work Depressive Disorder Aufmerksamkeit Mindfulness Allostasis Boston Bücher