Infantile Zerebralparese (ICP) mit kombinierter, umschriebener Entwicklungsstörung. Ergotherapeutische Behandlung von Lena (5 Jahre).
Haus, K. · praxis ergotherapie · 2024 · Heft 2 · S. 81 bis 88
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Infantile Zerebralparese (ICP) hat zu etwa 70% periund postnatale Ursachen. Ein bis dato gesund herangereiftes Gehirn erleidet Schäden, was auch die kindliche Hirnreifung beeinträchtigt. Es kommen, vor allem mit dem Verlassen der Horizontalen, Orthesen zum Einsatz, die Gelenkstrukturen schützen, endgradige Fehlstellungen (Spitz-/Sichelfuß) verringern und eine gewisse Selbstständigkeit ermöglichen. Diese Immobilität jedoch beeinträchtigt ebenso die Entwicklung! Durch Förderung sensomotorischer Kompetenzen versuchen wir am Fallbeispiel der 5-jährigen Lena, dieser Neuropathologie entgegenzuwirken.