Fieber auf der Intensivstation: Neue US-Leitlinie empfiehlt abgestuftes Vorgehen.
Panknin, H.; Prof. Dr. med. Schröder, S. · MTA-Dialog · 2024 · Heft 5 · S. 44 bis 46
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Intensivpatienten haben auch im Zeitalter modernster Technologien ein hohes Risiko, während ihres Behandlungsverlaufs Komplikationen und Infektionen zu erleiden. Neu auftretendes Fieber nach einigen Tagen Intensivaufenthalt ist dabei ein Alarmsignal und erfordert die unmittelbare Aufmerksamkeit der Behandler. Fieber ist kein „Antibiotikamangelsyndrom“, da es nicht zwingend mit einer bakteriellen Infektion gleichzusetzen ist. Eine aktuelle Leitlinie der US-amerikanischen Gesellschaft für Intensivmedizin (Society of Critical Care Medicine, SCCM), entstanden in Zusammenarbeit mit der Infektiologen-Gese…