Synthetische osmotische Dilatatoren zur Zervixreifung vor Geburtseinleitung
Werner Rath,Julia Kummer,Josefine T. Königbauer,Lars Hellmeyer,Patrick Stelzl · Die Hebamme · 2024 · Heft 2 · S. 34 bis 39
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In den vergangenen 20 Jahren hat sich der Anteil der eingeleiteten Geburten in Ländern mit hohem Durchschnittseinkommen nahezu verdoppelt. In Deutschland lag er 2020 bei 21,8% [1]. Geburtseinleitungen bei unreifer Zervix sind mit längerer Behandlungsdauer, höheren Kosten, schmerzhafteren Wehen und geringerer Akzeptanz der Schwangeren verbunden [2]. Aufgrund kontraktionsbedingter uteriner Hypoperfusion ist der Stress für die feto-plazentare Einheit erhöht, was bei verminderter fetaler Reserve zu fetalem Distress führen kann. Damit ist das Interesse an mechanischen Methoden (Ballonkatheter, synthetische osmotische…