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Das Ich – aufgeben oder stärken? Die Bhagavadgītā kritisch betrachtet – Teil 8

Dr. Täube, R. · Deutsches Yoga-Forum · 2024 · Heft 1 · S. 26 bis 29

Dokument
316413
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Yoga-Forum
Autor:innen
Dr. Täube, R.
Ausgabe
Heft 1 / 2024
Jahrgang 9
Seiten
26 bis 29
Erschienen: 2024-05-16 01:50:26
ISSN
0940-8614
DOI

Zusammenfassung

In den letzten Artikeln habe ich dargestellt, wie in Arjuna ein Ichgefühl erwacht. Ein reflektiertes, mündiges Individuum, das sich verantwortungsvoll dem kollektiven Zwang der Kriegerkaste widersetzt – zu jener Zeit etwas Unerhörtes und Provokantes. Für Krishna, den Hüter der Kastenordnung, darf es so ein aufmüpfiges Ich nicht geben. Das kann er als Politiker aber nicht so offen sagen. So verschleiert er es als eine »Erkenntnis«, die er dem Arjuna wiederholt einbläut: »Arjuna, Deine Ich-Idee kommt bloß von Deiner Verwirrung, sie ist nur eine Wahnvorstellung, eine Illusion«.

Schlagworte

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