Traumainformierte Psychiatrie: Grundlagen und Prinzipien
Zuaboni, G.; Rixe, J.; Schulz, M. · Psychiatrische Pflege · 2024 · Heft 3 · S. 13 bis 16
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Begriff „Trauma“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Wunde, Verletzung“. Traumata kommen in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung, also auch im somatischen Kontext (z. B. das „Polytrauma“ nach Verkehrsunfällen), vor. Etwas differenzierter betrachtet handelt es sich im psychiatrischen Kontext um „Psychotraumata“. Diese können durch einmalige (z. B. Überfall, Vergewaltigung) oder länger andauernde Ereignisse entstehen (z. B. mehrjähriger Missbrauch, Folter, Krieg) oder medizinisch bedingt sein und durch Unfälle oder beabsichtigt durch andere Menschen verursacht werden (Maercker, 2019).