CareLit Fachartikel

Einsamkeitsfähigkeit Konstruktives Alleinsein, quälende Einsamkeit und die Stille nach dem Sterben

Riedel, C. · Praxis Palliative Care · 2024 · Heft 63 · S. 22 bis 27

Dokument
317341
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care
Autor:innen
Riedel, C.
Ausgabe
Heft 63 / 2024
Jahrgang 16
Seiten
22 bis 27
Erschienen: 2024-06-12 12:17:15
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Einsamkeit ist unvermeidbar, spätestens in der Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit sowie dem Tod nahestehender Menschen. Ohne die Fähigkeit zur Einsamkeit wird die Sterblichkeit des Menschen zur unergründlichen Quelle der Angst, die sich hintergründig durch das ganze Leben zieht. Philosophisch hat Einsamkeit mit dem Einswerden zu tun. Einswerden zeigt uns in Verbundenheit mit dem Lebensstrom. Es setzt nicht den Rückzug aus der Öffentlichkeit voraus, sondern bedeutet viel mehr, sich ohne Beurteilung und Bewertung mit dem zu verbinden, was ist.

Schlagworte

LEBEN TOD PHILOSOPHIE SOZIOLOGIE STERBEN ZEIT ANGST BEFRAGUNG BEURTEILUNG Praxis Palliative Care