CareLit Fachartikel
Einsamkeitsfähigkeit Konstruktives Alleinsein, quälende Einsamkeit und die Stille nach dem Sterben
Riedel, C. · Praxis Palliative Care · 2024 · Heft 63 · S. 22 bis 27
Dokument
317341
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einsamkeit ist unvermeidbar, spätestens in der Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit sowie dem Tod nahestehender Menschen. Ohne die Fähigkeit zur Einsamkeit wird die Sterblichkeit des Menschen zur unergründlichen Quelle der Angst, die sich hintergründig durch das ganze Leben zieht. Philosophisch hat Einsamkeit mit dem Einswerden zu tun. Einswerden zeigt uns in Verbundenheit mit dem Lebensstrom. Es setzt nicht den Rückzug aus der Öffentlichkeit voraus, sondern bedeutet viel mehr, sich ohne Beurteilung und Bewertung mit dem zu verbinden, was ist.
Schlagworte
LEBEN
TOD
PHILOSOPHIE
SOZIOLOGIE
STERBEN
ZEIT
ANGST
BEFRAGUNG
BEURTEILUNG
Praxis Palliative Care