CareLit Fachartikel

Wer darauf besteht, Struktur zu haben, wie Betroffene psychischen Druck wahrnehmen.

Mayer, M. · Psychiatrische Pflege · 2024 · Heft 4 · S. 35

Dokument
318588
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Pflege
Autor:innen
Mayer, M.
Ausgabe
Heft 4 / 2024
Jahrgang 9
Seiten
35
Erschienen: 2024-07-23 01:16:07
ISSN
2297-6965;2297-6973

Zusammenfassung

Wo beginnt Zwang in der Psychiatrie? Bei formalen, also rechtlich geregelten Formen von Zwang ist dies relativ klar. Es gibt aber auch eine informelle Form von Zwang, die auch als psychologischer Druck bezeichnet wird. Darunter versteht man eine Strategie der Kommunikation, die darauf abzielt, die Entscheidungen der Betroffenen in Richtung eines erwünschten Verhaltens zu beeinflussen. Die Anwendung von psychologischem Druck ist moralisch problematisch, da sie die freie Entscheidung der Betroffenen beeinträchtigen und zu einer unfairen Behandlung beitragen kann. Gleichzeitig ist der Begriff schwer zu fassen.

Schlagworte

KOMMUNIKATION ERLEBEN WAHRNEHMUNG AUSBILDUNG ENTSCHEIDUNG KRANKHEIT NEBENWIRKUNGEN PFLEGE SERVICE Psychiatrie Address Psychiatrische Pflege