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Wie können sich Pilze gegen Antimykotika wehren?

Prof. Dr. Hof, H. · MTA-Dialog · 2024 · Heft 1 · S. 22 bis 26

Dokument
320867
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
MTA-Dialog
Autor:innen
Prof. Dr. Hof, H.
Ausgabe
Heft 1 / 2024
Jahrgang 25
Seiten
22 bis 26
Erschienen: 2024-10-08 09:12:33
ISSN
1439-071X

Zusammenfassung

Zusammenfassung Zur Behandlung von systemischen Pilzinfektionen stehen nur wenige Substanzklassen zur Verfügung, nämlich Polyene, Azole und Echinocandine. Die Polyene attackieren Ergosterol in der zytoplasmatischen Membran der Pilze; die Azole hemmen die Bildung von Ergosterol; die Echinocandine unterbinden die Synthese von 1, 3-β-Glucan in der Zellwand der Pilze. Primäre Resistenzen kommen bei einigen Pilzen vor. Pneumocystis zum Beispiel ist resistent gegen Amphotericin B und gegen Azole, weil sie kein Ergosterol ausbilden. Auch sekundäre Resistenz unter dem Einfluss von Antimykotika kann entstehen. Entweder w…

Schlagworte

ANTIMYKOTIKA BILDUNG NEBENWIRKUNGEN RESISTENZ AUFNAHME DOSIERUNG ENZYM INFEKTION MEDIZIN Azole Candida Amphotericin B Aspergillus Azoles Cryptococcus neoformans Aspergillus fumigatus