Gefahr durch Giftpflanzen: Herausforderungen und Praxistipps für den Notfall
Ruppert, J.; Ellmann, C. · retten! · 2024 · Heft 11 · S. 306 bis 317
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bereits im antiken Athen war die todbringende Wirkung von Pflanzen, wie die des Gefleckten Schierlings (Conium maculatum) mit dem darin enthaltenen Gift Coniin, bekannt. Der griechische Philosoph Sokrates, der 399 v. Chr. zum Trinken des tödlichen Schierlingsbechers verurteilt wurde, gilt als eines der berühmtesten Giftopfer. Bereits die Aufnahme von 0,5g Coniin, gegen das es kein Gegenmittel gibt, gilt als tödliche Dosis für den Menschen [1]. Verschiedene Faktoren, wie die Konstitution des Patienten, die Menge und Art der aufgenommenen Substanz, die Dauer der Exposition und die ergriffenen Maßnahmen, beeinfluss…