CareLit Fachartikel

Das „Recht auf Krankheit“ im Spannungsfeld von Autonomie, Fürsorge und Zwang

Bormann, F. · Zeitschrift für medizinische Ethik · 2024 · Heft 2 · S. 261 bis 279

Dokument
322292
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik
Autor:innen
Bormann, F.
Ausgabe
Heft 2 / 2024
Jahrgang 70
Seiten
261 bis 279
Erschienen: 2024-11-25 01:24:24
ISSN
0403-3884

Zusammenfassung

Am Beispiel des sogenannten Rechts auf Krankheit wird gezeigt, dass ein rein voluntaristisches Autonomieverständnis, das diese entgegen ihrer ursprünglichen Bedeutung auf möglichst entgrenzte Selbstbestimmung reduziert, insbesondere in professionellen Sorgebeziehungen zu einer fortschreitenden Distanzierung des medizinischen Personals und zu einer Beeinträchtigung recht verstandener Fürsorge führen kann, die sich für den mittelund langfristigen Schutz der Autonomiefähigkeit der Sorgeempfänger nachteilig erweist.

Schlagworte

ETHIK KRANKHEIT RECHT ZEITSCHRIFT ENTSCHEIDUNG VERBOT HILFE LEBEN RECHTSPRECHUNG Berlin Berufe Charakter Psychiatrie Behandlungsverweigerung Bibliographie Altenpflege