Vermeidung von Fehlallokationen am Lebensende durch Arzt-Patienten-Kommunikation?
Bormann, F. · Zeitschrift für medizinische Ethik · 2024 · Heft 3 · S. 359 bis 374
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zur Vermeidung von Fehlallokationen im Krankenhaus am Lebensende bedarf es vielfältiger Maßnahmen, die auf verschiedenen Ebenen ansetzen. Der vorliegende Beitrag fokussiert auf die Arzt-Patienten-Kommunikation, indem er an den Beispielen der gebotenen Sorgfalt der ärztlichen Indikationsstellung, der Vermeidung sogenannter sinnloser Maßnahmen, verschiedener Gesprächsinitiativen im Rahmen der gemeinsamen Entscheidungsfindung sowie einer kulturellen Sensibilität zeigt, wie sich bestimmte Formen der Unter-, Fehlund Überversorgung durch verbesserte kommunikative Prozesse eindämmen lassen.