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Paxlovid: Eine „Magic Bullet“ zwischen Mythos und Evidenz

Sprenger, M. · Das österreichische Gesundheitswesen · 2024 · Heft 4 · S. 21

Dokument
322571
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Das österreichische Gesundheitswesen
Autor:innen
Sprenger, M.
Ausgabe
Heft 4 / 2024
Jahrgang 65
Seiten
21
Erschienen: 2024-12-04 02:57:15
ISSN
2730-7271
DOI

Zusammenfassung

Wie schon im Jahr 2023 wird auch in diesem Herbst die mediale Werbetrommel für das angeblich „wirksame und nebenwirkungsarme“ Arzneimittel Paxlovid® (Nirmatrelvir und Ritonavir) der Firma Pfizer gerührt. Es reduziere „schwere Krankheitsverläufe, die Krankheitsdauer und das Risiko von Long Covid“, wie zuletzt die Vizepräsidentin der Wiener Ärztekammer Naghme Kamaleyan-Schmied öffentlich betonte. Die bis dato publizierten fünf randomisiert-kontrollierten Studien (RCTs) sind in Bezug auf die Wirksamkeit von Paxlovid weniger euphorisch.

Schlagworte

VERGLEICH ARZNEIMITTEL SYMPTOMATIK BERICHT COVID-19 KOSTEN KRANKENKASSE MANAGEMENT NEBENWIRKUNGEN Deutschland Das österreichische Gesundheitswesen