Mit anderen, zu anderen, vor anderen sprechen – Pragmatik und Kommunikation im Unterricht gezielt fördern
Eberhardt-Juchem, M. ; Riehemann, S. · Praxis Sprache · 2025 · Heft 1 · S. 35 bis 39
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung „Man kann nicht nicht kommunizieren“ (Watzlawick et al. , 1969). Dieses Axiom zur Erklärung der menschlichen Kommunikation ist weit über die Kreise derer, die sich professionell mit Sprache und Kommunikation beschäftigen, seit Langem bekannt. Watzlawick betont damit einen wesentlichen Aspekt der pragmatisch-kommunikativen Ebene, ein Unterscheidungskriterium zu den anderen linguistischen Sprachebenen: Wir kommunizieren permanent, auch ohne Worte, mit Gestik, Mimik und Körpersprache – mit Verhalten. Die sogenannten nonverbalen und paraverbalen Mittel sind ein wesentlicher Bestandteil dieser Ebene.