CareLit Fachartikel

Stopp von Desfluran Reduktion von Treibhausgasemissionen und Kosten durch veränderte Nutzung inhalativer Anästhesiegase

Dr. med. Koch, S. · KU-Gesundheitsmanagement · 2025 · Heft 3 · S. 44 bis 46

Dokument
324933
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
KU-Gesundheitsmanagement
Autor:innen
Dr. med. Koch, S.
Ausgabe
Heft 3 / 2025
Jahrgang 26
Seiten
44 bis 46
Erschienen: 2025-02-27 01:07:06
ISSN
1867-9269
DOI

Zusammenfassung

Anästhesiegase sind hochpotente Treibhausgase – allen voran Desfluran. An der Charité konnten die jährlichen Treibhausgas-Emissionen, die durch die Nutzung von Anästhesiegasen verursacht werden, um etwa 90 Prozent reduziert werden (2017: CO2e = 1470 t zu 2023: CO2e = 142 t). Gleichzeitig konnten die Kosten für Anästhetika fast halbiert werden (2017: 541. 102 Euro zu 2023: 281, 646 Euro). Dies konnte mit Hilfe von wiederholten Fortbildungsmaßnahmen und internen Grundsatzentscheidungen der Klinikleitung erreicht werden. Seit 2024 wird an der Charité kein Desfluran mehr genutzt, Sevofluran Narkosen werden in Low-Fl…

Schlagworte

NARKOSE INVESTITION KOSTEN HILFE PRIVAT STUDIE WIRKUNG ALTERSGRUPPE ANPASSUNG Desfluran Anästhetika Deutschland Technik Anästhesiologie Berufsgruppen Anästhesie