Weltweite Zunahme der Masern Impflücken müssen geschlossen werden
Panknin,H. · ProCare · 2025 · Heft 3 · S. 34 bis 37
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Masern waren eine häufige Todesursache bei Kindern und forderten schätzungsweise jährlich weltweit 2 Millionen Todesfälle, bevor es flächen deckende Impfungen und Verbesserungen in der Ernährung und medizinischen Versorgung gab. Von Enders wurde 1962 ein Lebendimpfstoff gegen die Masern entwickelt und auf den Markt gebracht, der gut wirksam war. In der Bundesrepublik wurde vor 58 Jahren Totimpfstoffe gegen Masern zugelassen, die Zulassung des Lebendimpfstoffes erfolgte 1967. Trotz aller dieser Fortschritte verursachen Masern immer noch jährlich 100. 000 bis 200. 000 Todesfälle, hauptsächlich bei Kindern [1].