Kommunale Präventionsketten in Niedersachsen – Ansatz zur strukturellen Armutsprävention
Kruse, C. ; Humrich, W. ; Petras, K. · Impulse · 2025 · Heft 126 · S. 20 bis 21
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein Aufwachsen in Armut ist alltagsprägend: Die Teilhabe armutserfahrener Kinder ist auf ganzer Linie eingeschränkt und betrifft alle Lebensbereiche, denn Armut bedeutet zu wenig zu haben – materiell, gesundheitlich, kulturell und sozial. In den Kommunen wird Armut besonders spürbar: Hier hat Armut viele Gesichter. Gleichzeitig stecken Städte, Landkreise und Gemeinden in Zeiten knapper Kassen vor der Herausforderung, allen Kindern und ihren Familien umfassende Teilhabechancen in allen Lebensbereichen zu ermöglichen; und zwar unabhängig von ihrer sozio-ökonomischen Herkunft.