CareLit Fachartikel
Jeder Suizid in unserer Gesellschaft ist eine offene Wunde Wider die Entsolidarisierung
Lübbe, A. · Praxis Palliative Care · 2025 · Heft 66-67 · S. 22 bis 23
Dokument
326629
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
n der zunehmenden gesellschaftlichen Akzeptanz von Suizid als Ausdruck von Selbst bestimmung verbirgt sich eine gefährliche Entsolidarisierung. Einsamkeit wird nicht bekämpft, sondern durch erleichterte Suizid optionen sogar noch verstärkt. Die Sorge um den Mitmenschen verliert an Bedeutung, während ein neuer Beruf der „Sterbehelferin" und „Sterbekliniken" denkbar werden. Die Debatte um Suizidassistenz spiegelt einen grundlegenden gesellschaftlichen Konflikt zwischen Autonomie und Fürsorge wider-die Stimmen für Solidarität und Mitmenschlichkeit dürfen nicht verstummen.
Schlagworte
SUIZID
LEBEN
KONFLIKT
ENTSCHEIDUNG
ENTWICKLUNG
INTEGRATION
INTERNATIONAL
KULTUR
KUNST
Deutschland
Praxis Palliative Care