Eine Lebensstil-Intervention mit mediterraner Ernährung bei Frauen mit genetischem Brustkrebsrisiko (LIBRE Studie) führt zu Veränderungen der Serum-Aminosäuren
Seethaler, B.; Basrai, M.; Engel, C.; Siniatchkin, M.; Halle, M.; Laville, M.; Walter, J.; Kiechle, M.; Delzenne, N.; Bischoff, S. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2020 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Frauen mit Mutation im BRCA1/2 Gen haben ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs. Es existieren bislang keine zufriedenstellenden Präventionsstrategien. Die mediterrane Ernährung (MedE) geht ebenso wie Sport mit einer geringeren Inzidenz und verbesserten Prognose von sporadischem Brustkrebs einher. Die Zufuhr und das Vorkommen einiger Aminosäuren (AS) im Blut nach dem Verzehr von überwiegend pflanzlichen Lebensmitteln sowie von wenig rotem und verarbeitetem Fleisch könnten neben anderen Mechanismen dabei eine bisher kaum beachtete Rolle spielen. Tumorzellen haben einen veränderten AS-Stoffwechsel und Frauen mit Brust…