Einfluss einer Ernährungstherapie bei Patienten mit Reizdarmsyndrom und komorbider Kohlenhydratmalassimilation
Mack, A.; Bobardt, J.; Haß, A.; Greif, M.; Schmid, R.; Stein-Thoeringer, C. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2018 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das Reizdarmsyndrom (RDS, engl. irritable bowel syndrome, IBS) ist eine gastrointestinale Funktionsstörung mit chronisch abdominellen Beschwerden (Bauchschmerzen, Blähungen) und Stuhlgangsunregelmäßigkeiten (Verstopfung u./o. Durchfall) als Leitsymptome. Die globale Prävalenz des RDS liegt bei 11,2%. Eine diätetische Reduktion von FODMAPs (fermantable oligo-, di- and monosaccharides and polyols; dt. fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide und mehrwertige Alkohole) zeigt einen Rückgang gastrointestinaler Beschwerden bei Patienten mit RDS. Allerdings führt dies zu unerwünschten Veränderungen des…