Auswirkung des Reizdarmsyndroms auf die Lebensqualität
Betz, C.; Mannsdörfer, K.; Bischoff, S. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2011 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das Reizdarmsyndrom (RDS) zählt zu den häufigsten gastroenterologischen Krankheitsbildern in Deutschland. Die Prävalenz des RDS beträgt in epidemiologischen Studien in Europa etwa 10–20% bei Frauen und 5–10% bei Männern. Es wird charakterisiert durch abdominelle Schmerzen oder Beschwerden, veränderte Stuhlfrequenz und -konsistenz, Meteorismus und Blähungen. Beim RDS handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die die Lebensqualität der Betroffenen häufig nachhaltig beeinträchtigt. Studien zeigen, dass die gesundheitsbezogene Lebensqualität beim RDS stärker vermindert ist, als bei anderen gastroint…