Psychoonkologische Auswirkungen einer Parenteralen Ernährung in der Onkologie
Contzen, B. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2010 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Psychoonkologie wie auch die Ernährungstherapie sollte ein Bestandteil jeder Krebstherapie sein. Der Patient fühlt sich durch die Diagnose „Krebs“ angegriffen, ja sogar lebensgefährlich verletzt. Diese Angst, verbunden mit den Begleiterscheinungen der Chemotherapie führt sowohl zum Verlust seelischer Stabilität, als auch zum Verlust an Substanz, also Körpermasse. Beides muss aufgefangen werden, damit der Patient sich körperlich und seelisch wohl fühlt. Die Sorge, sich nicht richtig ernähren zu können, erzeugt Schuldgefühle. Auch lässt der Verlust an Autonomie über den eigenen Körper, wenn Erbrechen und Appet…