CareLit Fachartikel

Sedierter Patient darf sich nach einer ambulant durchgeführten Magenspiegelung nicht unbemerkt aus dem Krankenhaus entfernen

Schell, W. · intensiv · 2007 · Heft 5 · S. 256 bis 258

Dokument
329998
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
intensiv
Autor:innen
Schell, W.
Ausgabe
Heft 5 / 2007
Jahrgang 19
Seiten
256 bis 258
Erschienen: 2007-10-26 13:00:00
ISSN
0942-6035

Zusammenfassung

Wird ein Patient bei einer ambulanten Behandlung so stark sediert, dass seine Tauglichkeit für den Straßenverkehr für einen längeren Zeitraum erheblich eingeschränkt ist, kann dies für den behandelnden Arzt die Verpflichtung begründen, durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass sich der Patient nach der durchgeführten Behandlung nicht unbemerkt entfernt. Diese Rechtsauffassung ergibt sich aus einer vielbeachteten Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) vom 8.4.2003, in der grundsätzliche Aussagen zu den Aufsichtsnotwendigkeiten gemacht wurden. Die Entscheidung des obersten Zivilgerichtes sollte Anlass se…

Schlagworte

Gesundheit Pflege Krankenhaus Aufmerksamkeit Ärzte intensiv