Hygienemängel im Zusammenhang mit einer Injektionstätigkeit können zum Schadensersatz verpflichten
Schell, W. · intensiv · 2007 · Heft 2 · S. 102 bis 103
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein am 10.9.1941 geborener Mann war wegen Beschwerden im linken oberen Sprunggelenk (rezidivierende posttraumatische Sprunggelenksarthritis nach im Jahr 1993 operativ versorgter Fersenbeinfraktur) seit 1995 in der orthopädischen Praxis eines Arztes in Behandlung. Zur schmerzlindernden Therapie wurde dabei innerhalb von drei Jahren 12-mal intraartikulär eine Mischung aus dem Corticosteriod Lipotalon und dem Lokalanästethikum Meaverin injiziert. Nachdem der Mann zuvor gestolpert war, begab er sich wegen massiver Schmerzen im linken Sprunggelenk am 15.6.1998 erneut in die Praxis des Arztes. Dort erhielt er vom Arzt…