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Patientenautonomie am Lebensende: Ernährung eines Wachkomapatienten gegen dessen erklärten Willen ist rechtswidrig

Schell, W. · intensiv · 2006 · Heft 6 · S. 298 bis 301

Dokument
330049
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
intensiv
Autor:innen
Schell, W.
Ausgabe
Heft 6 / 2006
Jahrgang 19
Seiten
298 bis 301
Erschienen: 2006-12-06 13:00:00
ISSN
0942-6035

Zusammenfassung

Das Landgericht (LG) Traunstein wies die Klage auf Schmerzensgeld und Schadensersatz für die Zwangsernährung des Kiefersfeldener Komapatienten Peter K. mit Urteil vom 7.12.2005 - 3 O 3142/04 - ab. Der Streit wird aber fortgeführt, denn am 20.1.2006 hat die unterlegene Seite beim Oberlandesgericht (OLG) Berufung eingelegt. In der Berufungsschrift wird u. a. vorgetragen, dass die im Fall Peter K. durchgeführte Zwangsernährung mit Blick auf das Kemptener Urteil[1] eine rechtswidrige und vorwerfbare Körperverletzung war und zum Schadensersatz verpflichte. Da das Verfahren wichtige - und bislang streitig diskutierte…

Schlagworte

Gesundheit Pflege Peter Schadensersatz Urteil Traunstein Zwangsernährung Patientenautonomie Lebensende Schmerzensgeld Bundesgerichtshof Wurde Gegen Erklärten intensiv