Missachtung einer Patientenverfügung - Kann dies einen Schadensersatzanspruch begründen?
Schell, W. · intensiv · 2005 · Heft 4 · S. 181 bis 181
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Fall des inzwischen verstorbenen Wachkomapatienten Peter K. beschäftigt die deutsche Justiz in einem zweiten Verfahren: Peter K. hatte in einer Patientenverfügung bestimmt, dass er im Koma nicht künstlich am Leben gehalten werden darf. Seine Eltern wollten ihm diesen Wunsch erfüllen. Sein Vater war vom Vormundschaftsgericht zum Betreuer bestellt worden und verlangte vom Pflegeheim Alpenpark in Kiefersfelden die Befolgung einer ärztlichen Anordnung des behandelnden Arztes. Dieser hatte das Pflegepersonal angewiesen, die künstliche Ernährung einzustellen und für die Sterbephase nur noch lindernde Medikamente z…