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N.N. · intensiv · 2005 · Heft 3 · S. 94 bis 96
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei Patienten mit respiratorischer Insuffizienz und damit einhergehender „CO2-Narkose” galt die noninvasive Beatmung (NIV) bislang als kontraindiziert. Die Intubation hingegen setzt die Patienten den bekannten Risiken wie Pneumonie und Sepsis aus. Gonzales et. al. untersuchten deshalb die Anwendbarkeit der NIV bei respiratorisch insuffizienten Patienten im hyperkapnischen Koma mit einer Glasgow-Coma-Scale kleiner oder gleich 8 Punkten. Verglichen wurde diese Gruppe mit Patienten, bei denen mit der NIV im wachen Zustand begonnen wurde. Bei 80 % der komatösen Patienten konnte die Intubation erfolgreich vermieden w…