Der Hirntod - Definition, Ursachen, Diagnostik
Osterhage, J. · intensiv · 2004 · Heft 3 · S. 111 bis 119
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Begriff „Hirntod” tauchte erstmals Ende des 18. Jahrhunderts auf und grenzte die Grundfunktionen Atmung, Kreislauf und Stoffwechsel von höheren zerebralen Leistungen wie Bewusstsein und Sinneswahrnehmung ab. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts prägten französische Ärzte den Begriff „Coma depassé”, einen Zustand erloschener Gehirnfunktionen mit erhaltener Herztätigkeit bei künstlicher Beatmung. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie hat 1968 erstmals Kriterien für die Feststellung des Hirntods formuliert. Darin ist ausgeführt: „In Sonderfällen kann sich unter den Methoden einer modernen Reanimation […] der Proze…