Atemtherapeutische Maßnahmen zur Unterstützung intensivpflichtiger Patienten
Hülsdünker, J. · intensiv · 2004 · Heft 6 · S. 271 bis 275
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Langzeitbeatmete Patienten entwickeln eine Insuffizienz der Atemmuskulatur und eine Thoraximmobilität. Die mukoziliäre Clearance wird geschädigt und damit besteht bei ihnen ein hohes Risiko, eine Pneumonie zu entwickeln. Durch die Anwendung atemtherapeutischer Maßnahmen sind wir in der Lage, die Folgen einer Langzeitbeatmung erfolgreich zu minimieren. Diese beginnen entweder schon mit der Pneumonieprophylaxe oder als Behandlung von obstruktiven und restriktiven Ventilationsstörungen während der kontrollierten Beatmung. Die Atemtherapie wird fortgeführt, bis der Patient spontan atmet und die Station verlassen k…