Der neurologisch schwerstgeschädigte Patient im Spannungsfeld zwischen Bio- und Beziehungsmedizin
Zieger, A. · intensiv · 2002 · Heft 6 · S. 261 bis 274
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Angesichts der Kostendiskussion, der Diskussion um Priorisierung und Rationierung von Leistungen im Gesundheitswesen sowie der im bioethischen Diskurs zu Tage getretenen sozialen Spannungen und moralischen Verwerfungen erscheint eine Auseinandersetzung mit dem Schicksal derjenigen Patienten, die als „Schwächste” am Rande der Gesellschaft leben, besonders notwendig. Denn es geht im Antlitz des Anderen keineswegs nur um das Schicksal der Betroffenen, sondern zugleich auch um uns selbst und um unsere Selbstachtung [1]. Darin sind wir - um an Viktor von Weizsäckers „Sympathetik allen Lebendigens” [2] zu erinnern - a…