Heiße Tipps gegen coole Fälle - Perioperative Wärmemaßnahmen für Patienten noch effektiver eingesetzt
Depenbusch, G. · intensiv · 2002 · Heft 4 · S. 165 bis 174
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Akzidentelle perioperative Hypothermien führen zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens von Patienten in der Aufwachphase. Zudem besteht ein Zusammenhang mit O2-Verbrauch, Gerinnungsstörungen, Analgetikabedarf, der Aufenthaltsdauer auf der Aufwachstation, Infektionsraten und Hospitalisierungszeiten. Es ist immer besser, Wärmeverluste bereits intraoperativ zu vermeiden, als eine Hypothermie erst postoperativ zu behandeln. Zu den wärmebewahrenden Maßnahmen zählen eine effektive Isolation, die Infusionswärmung und Anfeuchtung sowie Erwärmung der Atemluft durch Beatmung mit niedrigem Frischgasflu…