Ösophagotrachealer Kombitubus zur intraoperativen kontrollierten Beatmung bei einer Patientin mit Trachealstent nach Montgomery
Przemeck, M.; Schwab, B.; Heimberg, C.; Panning, B. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2004 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der ösophagotracheale Kombitubus (ETC) ermöglicht kontrollierte Beatmung ohne endotracheale Intubation [1] und eignet sich daher auch bei operativen Eingriffen, bei denen Glottis und Trachea geschont werden müssen. Wir berichten über eine Patientin, die bei liegendem Trachealstent (Silikon-T-Röhrchen nach Montgomery, MTR) kraniotomiert werden musste und zu diesem Zweck mit einem ETC intubiert wurde. Kasuistik: Die adipöse Patientin (BMI 36,8) litt nach operativer Versorgung eines rupturierten Hirnarterien-Aneurysmas und langer postoperativer Intensivtherapie an einem ausgeprägten hirnorganischem Psy…