LONG QT-Syndrom als Differenzialdiagnose bei Herz-Kreislauf-Stillstand nach ambulanter Laparoskopie
Beckmann, R.; Vagts, D.A.; Nöldge-Schomburg, G.F.E. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2004 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das Long QT-Syndrom (LQTS) repräsentiert eine Gruppe kardialer Ionenkanal-Veränderungen mit daraus resultierender Neigung zu maligner Arrhythmogenität. Klinisch bedeutsam sind so genannte „Torsade de Pointes“-Kammertachyarrhythmien mit der Gefahr eines daraus resultierenden Kammerflimmerns. Das LQTS kann in ererbte und erworbene Formen unterteilt werden. Die Mehrheit der symptomatischen Ereignisse steht in Verbindung mit einer vermehrten Sympathikusaktivierung. Fallbericht: Bei der Patientin handelte es sich um eine 34-jährige, 110kg schwere Frau, die 8h nach einer ambulanten Sterilisations-OP einen…