Thiopental zur Vermeidung schwerer Hirnschädigung nach Kohlenmonoxidvergiftung
Klöss, T.; Jungck, E.; Roewer, N.; Klaucke, D. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 3 · S. 151 bis 154
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es wird über 3 schwere Kohlenmonoxidvergiftungen berichtet. Bei den Patienten bestand ein akutes Mittelhirnsyndrom mit generalisierten Streckkrämpfen und Myoklonien. Trotz dieser prognostisch schlechten Ausgangssituation konnten die Patienten schließlich durch intensivmedizinische Maßnahmen gerettet werden. Daß bei den Patienten offensichtlich keine wesentliche Hirnschädigung zurückblieb, wird auf die Gabe von Thiopental in anästhetischer Dosis zur Therapie der zerebralen Hypoxie zurückgeführt. Three cases of severe carbon monoxide poisoning are described presenting with deep coma, generalised extensor spasms an…