Ranitidin zur Prämedikation in der geburtshilflichen Anästhesie
Jost, U. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 6 · S. 301 bis 304
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
45 gesunde junge Frauen erhielten 50 mg Ranitidin intravenös verabreicht, sobald feststand, daß sie sich einem geburtshilflichen Eingriff in Allgemeinanästhesie unterziehen mußten. Während des Eingriffs wurde der Mageninhalt quantitativ erfaßt und der pH-Wert bestimmt. Im Gegensatz zu gesunden männlichen Probanden tritt der Ranitidineffekt noch nicht nach 30 Minuten ein. In der peripartalen Situation ist eine Neutralisation des Mageninhaltes auch nach 60 Minuten nicht mit 100 % gem Erfolg zu erwarten. Bei nicht-elektiven Eingriffen ist daher Ranitidin alleine nicht in der Lage ein Mendelson-Syndrom (Aspirationsp…