Gleichwertigkeit von oraler und intramuskulärer Prämedikation
Grabow, L.; Hein, A.; Hendrikx, B.; Thiel, W.; Schilling, E. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 4 · S. 181 bis 186
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
600 Patienten wurden randomisiert 6 verschiedenen Prämedikationen zugewiesen und deren Wirkungen auf die Anästhesie und den postoperativen Schmerz untersucht. Der Prämedikationseinfluß auf den Anästhesieverlauf ist indirekt, hängt ab, inwieweit ein Medikament den Affekt Angst und die somatischen Angstkorrelate zu beeinflussen vermag. Je stärker die sedativ-anxiolytische Wirkung einer Prämedikation ist, um so leichter wird die Narkoseeinleitung und um so flacher die Narkose. Das kann postoperativ dazu führen, daß sich die Schmerzen früher und stärker wieder einstellen als nach einer tiefen Anästhesie. Im Hinblick…