Bedeutung der perkutanen endoskopisch kontrollierten Gastrostomie zur Prophylaxe und Therapie der Ösophagotrachealfistel nach Langzeitintubation
Iro, H.; Kachlik, H.; Weidenbecher, M.; Brandl, M.; Kolb, S. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 6 · S. 283 bis 286
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine im Rahmen einer Langzeitbeatmung entstandene Ösophagotrachealfistel (ÖTF) stellt eine vitale Bedrohung des Patienten dar. Eine ÖTF entsteht durch Druckschädigung der Schleimhaut der Trachealhinter- und Ösophagusvorderwand. Die schädigenden mechanischen Faktoren sind einerseits die geblockte Tubusmanschette sowie andererseits die, in aller Regel ebenfalls erforderliche, nasogastrale Sonde. Der Ersatz einer nasogastralen Sonde durch eine perkutane, endoskopisch kontrollierte Gastrostomie (PEG) entlastet den Ösophagus und verhindert somit eine Druckschädigung der Ösophagusvorderwand. Eine rechtzeitig angelegte…