CareLit Fachartikel

Hochdosierte Thiopentalinfusion bei zerebraler Dysfunktion nach extrakorporalem Kreislauf

Wiedemann, K.; Jürs, G.; Krier, C.; Assmus, A. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 2 · S. 73 bis 77

Dokument
331560
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie
Autor:innen
Wiedemann, K.; Jürs, G.; Krier, C.; Assmus, A.
Ausgabe
Heft 2 / 2008
Jahrgang 60
Seiten
73 bis 77
Erschienen: 2008-01-22 13:00:00
ISSN
0939-2661

Zusammenfassung

Thiopentalinfusion wurde zur Behebung von zerebralen Dysfunktionen und Krampfaktivitäten nach extrakorporalem Kreislauf (EEK) wegen Klappenersatz, aortokoronarem Bypass, Septumdefekten und thorakalen Aortenaneurysmen bei 33 von 2986 operierten Patienten eingesetzt, wenn Phenytoin, Diazepam und Clonazepam wirkungslos blieben. Nach Injektion von 10-15 mg wurden 2-4 mg/kg/h für 0,5 bis 5 Tage infundiert. 9 Patienten verstarben. Von den 24 Überlebenden waren 18 gut erholt, 6 mäßig beeinträchtigt. Bei den Überlebenden überwog als Ursache der zerebralen Dysfunktion eine Partikelembolie aus dem EKK, bei den Verstorbene…

Schlagworte

Gesundheit Pflege Clonazepam Diazepam Barbiturates AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie