Bedeutung der somatosensibel evozierten Potentiale (SEP) bei der Feststellung des Hirntodes
Stöhr, M.; Riffel, B.; Trost, E.; Wengert, P. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 1 · S. 21 bis 25
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Neurophysiologische Untersuchungsmethoden können die klinische Diagnose des Hirntodes bestätigen und den Funktionsausfall des Großhirns und Hirnstamms objektivieren. Außer dem EEG, das seit vielen Jahren als Hilfsmethode in der Diagnostik des Hirntodes eingesetzt wird, können die akustisch und somatosensibel evozierten Potentiale wertvolle diagnostische Informationen liefern. Die vorliegende Arbeit beschreibt die im Hirntod eintretenden Veränderungen des somatosensibel evozierten Potentials (SEP) nach Medianus-Stimulation bei 20 Hirntod-Patienten. Ausnahmslos resultierte im Hirntod ein Verlust der über der sensi…