Beobachtungen zum Wasser-Elektrolythaushalt und zur Nierenfunktion über drei Wochen nach schwerem Trauma
Finsterer, U.; Schied, U.; Butz, A.; Jensen, U.; Beyer, A.; Kellermann, W.; Unertl, K.; Fottner, I.; Peter, K. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 1 · S. 22 bis 31
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine Studie des Wasser-Elektrolythaushalts und der Nierenfunktion wurde bei 32 Patienten (überwiegend junge Männer) über 3 Wochen nach schwerem Trauma (überwiegend Schädel-Hirn-Trauma) durchgeführt, wobei Patienten mit dialysepflichtigem Nierenversagen nicht einbezogen wurden. Bei einer mittleren Wasserzufuhr von 4 l/Tag war die Differenz von Wasserzufuhr und Urinvolumen über die gesamte Beobachtungszeit positiv. Die osmolare Exkretion entsprach mit durchschnittlich 1800 mosm/Tag etwa dem doppelten einer Normalperson, und dies war in erster Linie durch eine vermehrte renale Harnstoffexkretion verursacht. Die Pat…