Messung des extravaskulären Lungenwassers - sinnvoll zur Verlaufsbeobachtung des ARDS?
Knoch, M.; Vogell, H.; Höltermann, W.; Müller, E.; Lennartz, H. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 6 · S. 411 bis 415
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In einer Serie von 858 Einzelmessungen wurden 40 Patienten mit schwerem ARDS Stadium III und IV nach Morel während maschineller Beatmung, einschließlich der extrakorporalen CO2-Elimination, in ihrem Lungenwasserverlauf beobachtet. Dabei korrelierte das extravaskuläre Lungenwasser im Gesamtkollektiv weder mit Werten des Gasaustauschs, wie AaDO2 oder intrapulmonaler Rechts-Links-Shunt, noch mit hämodynamischen Variablen, wie zentraler Venendruck, PCWP, pulmonal-arterieller Druck oder Herzminutenvolumen. Auch die 24-Stunden-Flüssigkeitsbilanz hatte im Gesamtkollektiv keinen Einfluß auf das extravaskuläre Lungenwass…