Wirkungen von Midazolam auf die mechanischen und elektrischen Eigenschaften des isolierten Ventrikelmyokards
Roewer, N.; Proske, O.; Esch, J.S.a. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 5 · S. 354 bis 361
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Am isolierten Meerschweinchen-Papillarmuskel wurde die Wirkung von Midazolam auf die isometrische Spannungsentwicklung und auf das transmembranäre Aktionspotential (AP) untersucht. Die Effekte von Midazolam wurden mit den Wirkungen von Thiopental verglichen. Midazolam (0,01-200 μmol/l) bewirkte an Papillarmuskeln reserpinisierter Tiere [7,5 mg/kg KG ip., 16-18 h vor Versuchsbeginn] einen konzentrationsabhängigen negativ inotropen Effekt von maximal 94 ± 4 % der Ausgangslage. Die IC25- und IC50-Werte für Midazolam betrugen 2,9 μmol/1 (2,0-4,5; n = 9) bzw. 12,4 μmol/l (6,5-30; n = 9). An Papillarmuskeln unbehandel…