CareLit Fachartikel

Bikarbonat- statt laktatgepufferter Substitutionslösung zur kontinuierlichen Hämofiltration im Intensivbereich

Olbricht, C.J.; Huxmann-Nägeli, D.; Bischoff, H. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 2 · S. 164 bis 167

Dokument
331639
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie
Autor:innen
Olbricht, C.J.; Huxmann-Nägeli, D.; Bischoff, H.
Ausgabe
Heft 2 / 2008
Jahrgang 25
Seiten
164 bis 167
Erschienen: 2008-01-22 13:00:00
ISSN
0939-2661

Zusammenfassung

Die üblichen Substitutionslösungen bei kontinuierlicher Hämofiltration (CAVH, CWH) sind unphysiologisch, da sie 40 mmol/l Laktat enthalten. Große Mengen Laktat können zu Verarmung an energiereichen Phosphaten und gesteigert katabolem Stoffwechsel führen. Bei Anwendung bikarbonatgepufferter Lösung stellen sich drei Probleme: 1. Ca++ und Mg++ der Substitutionslösung präzipitieren als unlösliche Karbonate. 2. Bikarbonatlösung hat einen pH von 8,4. 3. CO2 entweicht durch normale Beutelfolie und pH steigt. Wir haben daher ein vorgefertigtes Zwei-Komponenten-System erprobt, bei dem vor Gebrauch 160 ml Bikarbonat 8,4 %…

Schlagworte

Gesundheit Pflege Bicarbonate Carbonate Calcium Carbonate Calcium Arteriovenöse Hämofiltration After AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie