Kardiale Nebenwirkungen nach intravenöser Injektion von Pirenzepin sind Ausdruck mangelnder Rezeptorspezifität
Probst, S.; Lischke, V.; Wiederspahn, T.; Klein, G. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 4 · S. 199 bis 203
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Stressulkusprophylaxe mit Pirenzepin (PIR) gewinnt durch lebensbedrohliche nosokomiale Pneumonien bei langzeitbeatmeten Patienten unter Antazida oder H2-Antagonisten einen neuen Stellenwert. Ziel der Studie war es, kardiale Nebenwirkungen nach PIR als Ausdruck geringer Rezeptorspezifität zu erfassen. - 10 mg PIR wurden peripher- und zentralvenös während 5 oder 30 sec sowie als Kontrolle 2 ml NaCl 0,9 % zentralvenös während 5 sec je 20 mal injiziert. Vor sowie nach der Injektion wurden Herzfrequenz (HF) und Blutdruck bestimmt. - Unabhängig von Injektionsort und Injektionsgeschwindigkeit kam es nach 10 mg PIR…