Amrinone zur Kreislauftherapie bei hypodynamen septischen Patienten?
Fretschner, R.; Klöss, T.; Birkenhauer, U. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 3 · S. 166 bis 170
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Aus hämodynamischer Sicht sind die wichtigsten Probleme der Sepsis die pulmonale Hypertonie, die systemische Vasodilatation und die Abhängigkeit der Sauerstoffaufnahme vom O2-Angebot. Die hämodynamische Therapie in der Sepsis hat daher eine adäquate Steigerung des Herzminutenvolumens zum Ziel, um eine suffiziente Gewebsoxygenierung zu ermöglichen. In dieser Untersuchung sollte geklärt werden, ob bei Patienten mit inadäquater Gewebsperfusion der additive Einsatz des Phosphodiesteraseinhibitors Amrinone sinnvoll ist. Neun Patienten, die die klinischen Zeichen der Sepsis entwickelt hatten (Fieber > 38,5°C, Leukocyt…