Neuer Einlumenendobronchialtubus zur Beatmung nach Pneumonektomie in der Thoraxchirurgie
Brendle, B.C.; Morgan, J.A. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 1 · S. 53 bis 55
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wird ein pneumonektomierter Patient in den ersten postoperativen Tagen ateminsuffizient und beatmungspflichtig, so ergeben sich für die Beatmung oft erhebliche Komplikationen: Eine wesentliche und oft zum Tode führende Komplikation ist die Bronchusstumpfinsuffizienz bzw. Bronchusfistel der operierten Seite, bedingt durch aggressive Beatmungsmuster (PEEP, hohe Beatmungsdrücke). Um den Bronchusstumpf vor hohen Beatmungsdrücken zu schützen, mußte der Patient bisher über einen Doppellumentubus mit allen dadurch verbundenen Nachteilen beatmet werden (Tab. 1). Deshalb entwickelten wir einen neuen Einlumenendobronchial…