Diagnostische und intensivmedizinische Probleme beim Hämolytisch-Urämischen Syndrom (HUS)
Menges, M.; Bissinger, K.R.; Krieger, G.; Hack, G. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2008 · Heft 6 · S. 375 bis 378
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein zunächst als Sepsis bei phlegmonösulzerierter Appendizitis gedeuteter Krankheitsverlauf bei einem jungen Mann konnte schließlich als hämolytischurämisches Syndrom (HUS) diagnostiziert und damit der effektiven Therapie zugeführt werden, nachdem ein maschineller Laborartefakt mit fälschlich hohen Thrombozytenzahlen als solcher erkannt worden war. Die Kasuistik macht deutlich, daß maschinell ermittelte, erniedrigte Thrombozytenzahlen eine mikroskopische Überprüfung am Blutausstrich erforderlich machen. Die empirischen Therapiemaßnahmen umfassen die Gabe von Kortikosteroiden und gefrorenem Frischplasma bzw. eine…